Rechenschaftsbericht 2018

von Peter Vöst (Kommentare: 0)

2018 war wieder ein positives Jahr mit vollen Auftragsbüchern, mit Hektik und Stress wie in den letzten Jahren.

Trotz Boom ist ein Preiskampf unterwegs, den es nicht bräuchte. Qualität braucht Ihren Preis. Qualität wie es die Mitglieder des Gewerbevereins Wiggensbach betreiben. 

Gott sei Dank, denn ein billiger Einkauf kann oft teuer sein!

Der noch relativ günstige Euro-Kurs ist positiv für unser Exportland Deutschland. 2018 war wieder das umsatzstärkste Jahr von Exportgeschäften unserer deutschen Industrie. 

Kein Wunder, deutsche Produkte zählen nach wie vor zur absoluten Spitzenklasse in der Welt, davon zahlen wir auch das meiste Geld an die europäische Union.

Aber Vorsicht! Momentan wird die deutsche Wirtschaft, vor allem die Autoindustrie kaputt gemacht, kaputt geredet!


Elektro-Auto ist der neue Hit, wo soll da die Energie herkommen?
Aus Kohlekraftwerken? Nach 300 Kilometer ist die Batterie leer, was passiert im Stau? Was passiert im Winter bei voller Heizung, nach 200 Kilometer ist Schluss, beim Stau erfriert man! Tanken geht nicht in fünf Minuten, unter einer halben Stunde geht da nichts.
Die Energie gibt es auch nicht aus dem Kanister. Nur allein VW hat Verträge mit Drittländern für 123.000 to Kobalt, das braucht man für die Batterieherstellung. Bei denen wird durch die Kobaltgewinnung das Wasser abgegraben. Wenn man bedenkt, dass eine Batterie eventuell nur 5 – 6 Jahre hält, sie werden ja meist geleast. Die Energiekosten für ein Elektro-Auto kommen bei der Produktion eines solchen Autos so viel höher, das man mit einem Verbrennungsmotor bereits 120.000 Kilometer fahren kann, das sind alles belegbare Tatsachen, doch von keinem Politiker habe ich dieses gehört, keiner sagt einmal die Wahrheit, ist ja alles gut, der Strom kommt aus der Steckdose, aber über das Fliegen, da redet keiner, Treibstoffe also Kerosine wird auch nicht besteuert, kann man auch bedenkenlos ablassen in der Luft, da oben wird auch kein CO2-Wert gemessen, warum kann man für
20 Euro nach Mallorca fliegen, wo der Parkplatz schon mehr kostet, das gibt es doch zu denken, aber zurück zum Auto.

Weltweit werden alle 30 Minuten 3600 Autos gebaut, das sind 120 Autos in der Minute, im Gegensatz kommen jede Minute weltweit 157 Kinder auf die Welt, das nur zum Vergleich, fast so viel Autos werden gebaut, wie Kinder auf die Welt kommen.

Wir müssen die Autofahrten reduzieren, 2018 gab es in Deutschland Staus, wenn man sie aneinanderreiht gibt es eine Schlange die 38x um die Welt geht!

Also meine Bitte, muss man immer mit dem Auto fahren, muss man immer in den Urlaub fliegen und das mehrmals im Jahr, muss jedes Kind zur Schule gefahren werden,
hatten wir das?
Ja dann heißt es wieder „Ihr mit früher“.

Also bitte denkt darüber nach, wenn es die Politik schon nicht macht!

Positiv ist nach wie vor die momentane Zinsentwicklung für Bau und sonstige Investitionen, Lebensversicherungen und Altersvorsorgen bleiben auf der Strecke, Bauboom läuft, Wohnungen werden gebraucht, kein Wunder, jeder Einwanderer braucht eine Wohnung. Momentan wird in Bayern jede Stunde 4.110 Quadratmeter Grund verbaut, also pro Tag fast 100.000 Quadratmeter, das ist ein Kilometer lang und 100 Meter breit, im Jahr 36 Millionen Quadratmeter,
wo soll das hinführen?!

Unser Finanzminister Olaf Scholz kann nach Steuerschätzungen aus dem Vollen schöpfen, doch überall hört man, das Geld wird knapp, wir zahlen jetzt schon fast 30 Jahre den Soli, ich weiß nicht für was der verwendet wird, wann wollen die den abschaffen wenn nicht jetzt, aber ich glaube denen fehlt das Geld überall, in allen Ministerien werden Beraterteams eingesetzt, die horrende Gebühren verlangen, ich denke da nur an das Verteidigungsministerium, die Gorck Fock, das Segelschiff von 1958.

Jährlich zahlt der Staat 442 Millionen Euro für die Gehälter der Kirchendiener, das ist im Grundgesetz verankert, für eine der reichsten Organisationen, die haben Grundbesitz so groß wie das Saarland, bekommen noch horrende Steuereinnahmen, was der deutsche Staat für die Kirche einkassiert und dann noch der Klingelbeutel und die Priester mit Kinder usw., naja!

Wir waren bei den Steuerausgaben, Deutschland ist mit Abstand der größte Nettozahler in der EU mit jährlich
13 Milliarden, dann kommt Frankreich mit 8,2 Milliarden,
3. Nettozahler ist das vereinigte Königreich mit 5,6 Milliarden, wie geht es weiter mit Brexit, mit den Krisenländern
Griechenland – Italien – Portugal usw. dann noch der Trump mit seinen Strafzöllen. Handelskrieg in einer globalen Welt, Chinesen kaufen viele Firmen auf, bauen ein Telefonnetz bei uns auf.

Russland wird verpönt, wenn auch Putin nicht einfach ist, sollten wir die Beziehung verbessern.

Aber Trump weiß genau Deutschland hat den Kopf und Russland die Bodenschätze. Aber wir vertrauen ja auf Trump, der die EU gerade kaputt machen will, aber nicht nur Trump!

Maut in Deutschland, wo bleibt sie, jeder kann doch 80 Euro für die Autobahnbenützung bezahlen, ohne Ausgleich. Autobahnen oft brechend voll, aber EU verbietet es.

Dafür haben wir ein tolles Datenschutzgesetz bekommen, wenn ich es unseren Kunden unterschreiben lasse, „geh mir weg mit dem Scheiß“, sagen die meisten, wobei alles ein bisschen Lachhaft ist.

In vielen neuen Kleidungsstücken sind Scanner eingenäht, Käufer sind dann problemlos heimlich zu Orten und daraus ein Bewegungsprofil zu erstellen! Dies geht alles an uns vorbei.

Nach dem hoch krebserregenden Mittel Glyphosat von Monsanta, also jetzt „Bayer“ ist jetzt ein neuer krebsverdächtiger Stoff entdeckt worden, Titandioxid wird viel in der Farbindustrie verwendet, ist jetzt in vielen Sonnencrems´, Kaugummi, Zahncrems´usw. enthalten, die EU und Deutschland weiß das, in Frankreich wurde es verboten, aber gerade vor der EU-Wahl geht das nicht!

Man schaut auch zu wie jährlich 50 Millionen männliche Küken in Deutschland durch den Schredder oder durch Begasung vernichtet werden, alles nur ums Geld, weil sie zu langsam wachsen oder keine Eier legen. Umgang mit Tieren ist ein großes Thema, nicht nur bei Küken, Tierseelen sind offenbar nichts wert!

Insgesamt müssen wir mit unseren Lebensmitteln sorgfältiger umgehen, jedeSekundewerden in Deutschland 313 Kilo Lebensmittel weggeworfen, das sind 18 Millionen Tonnen, das ist ein Drittel des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs der gesamten Bundesrepublik, umgerechnet auf die landwirtschaftliche Nutzfläche werden demnach mehr als
2,6 Millionen Hektar „für die Tonne“ bewirtschaftet und außerdem fast 48 Millionen Tonnen Treibhausgase umsonst ausgestoßen.

Davon schmeißen 60 % die Großverbraucher, Gastronomie, Bäcker usw. weg und 40 % der Endverbraucher. Umgerechnet wirft jeder Bürger jährlich 85 kg Lebensmittel in den Müll, ist das unser Ziel? Wenn ihr das hört, müssen wir verantwortlicher mit dem Gut Lebensmittel umgehen,
ich bitte darum!

Papiertüte ist der neue Renner, adieu Plastiktüte, aber Vorsicht, die Plastiktüten machen 0,2 % von der Plastikherstellung aus, die Papiertüte braucht bei der Herstellung 3x so viel Energie wie eine Plastiktüte, also wenn ich eine Plastiktüte 4x verwende, muss ich eine Papiertüte 12x verwenden, wer tut sowas, wer weiß sowas?

Wir müssen Plastikmüll woanders reduzieren, aber auch Vorsicht, bei einigen Lebensmittelverpackungen, manche brauchen wir, nicht das wieder das Lebensmittel schlecht wird, Plastikpartikel in Zahncremes, Waschmittel und vieles mehr sollte man vermeiden, auch sollte der Plastikmüll hier in Deutschland verbrannt werden, mit großen Filteranlagen der Abgase und nicht billig in Drittländer für die Entsorgung transportiert werden, wo es dann im Meer landet.

Also meine Damen und Herren, vermeidet Müll wo es geht.
Achtet auf „Kaffee to Go“-Becher, kauft regional ein. Hier geht es um unsere Kinder und Enkel oder bald Weltende?

Sorge macht mir der immer mehr zunehmende Facharbeitermangel, und dies in allen Bereichen und Berufen, in der Industrie, im Handwerk und in Dienstleistungsbetrieben.
Lehrlinge gibt es fast keine, es fehlen jetzt sogar die Schnupperer, wo führt das hin, alles studiert. Wir haben einen Azubi aus Syrien: Noten 6, 6, 5, 5, mehr brauche ich nicht zu sagen, vieles fehlt auch an der Sprache, rufe ich das Arbeitsamt an, das für Sprachkurse zuständig ist, komme ich in Würzburg raus, nach 10 minütiger Wartezeit, der sagt mir dann, er muss selber aufs Arbeitsamt gehen, Notfalls mit Dolmetscher, ich wollte in Kempten eine Kontaktperson, der ich alles erklären kann, bei der er sich dann melden kann, geht nicht, anders kann er mir nicht weiterhelfen, armes Deutschland!

Uns muss bewusst sein, dass im Jahr 2030, also in 11 Jahren,
6 Millionen arbeitende Menschen weniger sind als heute. Das sind die Zahlen die den Tatsachen entsprechen, da müssen wir uns darauf einstellen.

Es tut mir Leid euch mit solchen Zahlen und Dingen kontaktieren zu müssen, aber das ist die belegbare Wahrheit.

Sehen wir nun positiv auf das Jahr 2019, es ist ja schon fast halb vorbei, mei wie die Zeit vergeht!

Also liebe Gewerbetreibende, macht was aus diesem anhaltenden Aufschwung in Deutschland, wenn auch schon wieder zurückgerudert wird, denn wir jammern alle auf hohem Niveau!

Ich muss immer wieder auf das Zitat von Wolfgang Goethe zurückkommen:

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie kräftig an und handelt!“

Aber jetzt zurück zu unserem Gewerbeverein mit den Aktivitäten des letzten Jahres:

Wir hatten letztes Jahr 4 Vorstandssitzungen und 2 Stammtische.

Am Dienstag, den 23.10.2018 um 19:30 Uhr hatten wir einen Stammtisch im Kapitel, relativ schlecht besucht mit ca. 10 Personen und am Dienstag, den 16. April einen besonderen Stammtisch und Informationsabend über das Job-Rad bei unserem Mitglied
Wiggi-Bike, bei Annette und Adi, die heute Abend leider nicht kommen konnten, die ihren Laden öffneten, ihre Produkte vorstellten mit einer genialen Brotzeit und Getränken, ein schöner Abend in netter Runde, leider nur mit 12 Personen besucht, sehr schade für diesen Aufwand der hier betrieben wurde.

Ich hoffe beim nächsten Mal mehr.

Die Feuerwehr Wiggensbach feierte am 9. Und 10. Juni ihr 150-jähriges Bestehen, hier wurden wir aufgerufen sie zu unterstützen mit Anzeigen oder Geldspenden, vom Verein haben wir nichts gemacht, nur den Aufruf weitergegeben.

Am Donnerstag, den 02.08.2018 fand bereits unser 11. Traditioneller Grillabend hier im Gasthof Hirsch im Kastaniengarten statt, wie immer gut besucht, gute Unterhaltung, natürlich beim schönem Wetter und spätes Ende.

 

Am 17.11. veranstaltete der TSV Wiggensbach den „Ball des Sports“, dies unterstützten wir mit 300 Euro, im Gegenzug waren wir auf den 600 Eintrittskarten als alleiniger Sponsor gedruckt. Dies ist für mich eine gut angelegte Spende,
der Verein tut wirklich viel für unsere Jugend.

Besonders gut gelungen, wie jedes Jahr, ist auch wieder der diesjährige Veranstaltungskalender, gestaltet von unserem Mitglied Manfred Köhler, mit allen Mitgliedsbetrieben des Gewerbevereins. Die Rechnung wurde wieder komplett vom Verein übernommen um die Kosten des Kalenders zu minimieren, ja wir tun auch was für die Gemeinde.

Mit einer Beilage im Wochenblatt stellten wir am 14.12.2018 unseren Geschenk-Gutschein vor, auf einem hochwertigen Papier DIN A4 beschrieben wir auf der Vorderseite so funktionierts und auf der Rückseite stellten wir alle Mitgliedsbetriebe vor, sortiert nach Sparten.

Außerdem haben wir jedem Mitgliedsbetrieb einen Gutschein über 30,00 Euro als Weihnachtsgeschenk zukommen lassen, nun wisst ihr, wie man den Gutschein einsetzen und verwenden kann, also schenkt diese Gutscheine weiter, frei nach dem Motto:

„Hier lebe ich – hier kaufe ich ein!“ Also wenn ein Geschenk, dann Gewerbevereingutschein.

Seit diesem Jahr haben wir Plakate in DIN A4 und DIN A3 für unseren Gewerbevereingutschein, bitte nehmt diese mit und hängt sie auf.

Seit 16. April haben wir diesen Rollo als Werbung für den Gutschein, erster Einsatz bei Wiggi-Bike, er sollte die Runde machen, ich bitte Euch darum, dass ihn heute jemand mitnimmt und nach 2 – 3 Wochen weiter gibt.

Wieder ein ganz toller Erfolg war der diesjährige Neujahrsempfang in den Räumen von Mäser´s Alp am Donnerstag, 17.01.19, zusammen mit der Gemeinde Wiggensbach. Ich glaube besser geht Verständigung und Kommunikation nicht, habe mich auch wieder kräftig angestrengt und das hat mich einige Abende und auch Tage gekostet, aber wenn der Erfolg da ist, umso besser!
162 Leute waren anwesend, soviel wie noch nie!

Eingeladen hat die Gemeinde Wiggensbach, die Kosten haben wir geteilt.
Ich bedanke mich noch bei den Mäser´s für das Entgegenkommen der Kosten, außerdem bedanke ich mich bei der Schaukäserei Wiggensbach für die kostenlose Mitternachtsbrotzeit, das nächste Mal ist die Metzgerei Schuster dran, schon ausgemacht!

Über die Kostenbeteiligung mit der Gemeinde muss nächstes Mal noch verhandelt werden, aber es freut mich, ein toller Erfolg, ja es sind nur ausgesuchte Personen, die hier teilhaben dürfen.

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